Besinnlicher Heimsieg kurz vor Weihnachten
19.12.2011 07:12 von Sven Kirschnick
Neue Westfälische Bielefeld vom 19.12.11
TuS Brake – HSG Altenbeken/Buke 30:25 (14:10). Die Personalsorgen der vergangenen Woche hatten sich wieder etwas aufgelöst beim TuS Brake. Lucas Tiemann war nach seiner Roten Karte nicht gesperrt worden und Arne Schütforth kehrte nach seinem Ausfall zurück ins Team. So aufgestellt, setzte sich der TuS gleich auf 5:1 ab. Coach Andreas Köckeritz vermeldete stolz: „Nach 20 bis 25 Minuten hatten wir die Partie sicher im Griff.“ Besonders froh war der Trainer, dass die offensive Deckung stach. Zuletzt hatte Köckeritz immer mal wieder auf eine defensive Variante umstellen müssen, doch Altenbeken ließ sich von der 3:2:1-Formation der Braker den Schneid abkaufen. „Wir hatten deren Rückraum gut im Griff“, erkannte der Bielefelder Trainer. Auch nach der Pause habe sein Team „voll durchgezogen“. Brake behält seine weiße Heimweste und Köckeritz gibt sich für die Rückrunde kämpferisch: „Jetzt sollen die nächsten Gegner erstmal kommen.“ TuS Brake: Knefelkamp/Kirschnik; Tiemann (5), J. Knefelkamp (2), Welge (3), Lippert (6), Johannmeier (5/3), Lange (3), Merschieve (2), Schütforth (4).
Westfalen-Blatt Bielefeld vom 19.12.2011
TuS Brake - HSG Altenbeken/Buke 30:25 (14:10). Die Heimserie des TuS Brake hält. Im sechsten Heimspiel feierte das Team von Andreas Köckeritz den sechsten Sieg. Nach einem Blitzstart (5:1) blieben die Hausherren aus einer sicheren Deckung heraus spielbestimmend und hielten bis zur Pause die Vier-Tore-Führung (14:10). Mit Beginn der zweiten Hälfte sorgte der TuS dann schnell für die Entscheidung, die beim 28:21 gefallen war. Danach erlaubte man dem Gegner noch etwas Ergebniskosmetik. »Wir haben unsere Linie durchgezogen und spielen momentan recht konstant. Die Mannschaft ist gefestigt«, freut sich Köckeritz, dessen Team den Kontakt zum Spitzenquartett gehalten hat und im neuen Jahr oben angreifen will. Köckeritz: »Da geht vielleicht noch was.« Außerdem hofft Brake in 2012 auch wieder auf die Mithilfe von Tim Quisbrock, der im ersten Halbjahr berufsbedingt kaum eingreifen konnte.
Brake: D. Knefelkamp, Kirschnick - Lippert (6), Tiemann (5), Johannmeier (5/3), Schütforth (4), Lange (3), Welge (3), J. Knefelkamp (2), Merschieve (2).
Neue Westfälische Paderborn vom 19.12.2011

Altenbeken/Buke (RT). Die HSG Altenbeken/Buke kommt in dieser Saison einfach nicht in die Gänge. Beim TuS Brake verloren die Mannen aus der Egge mit 25:30 (10:14) und bleiben auswärts somit im sechsten Anlauf ohne doppelten Punktgewinn. Noch schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass die HSG mit 9:13 Punkten und somit direktem Kontakt zu den Abstiegsplätzen überwintern muss. „Ganz egal, was wir versucht haben“, monierte Trainer Detlef Rauchschwalbe, „nichts hat funktioniert.“
Während Brake die eigenen Angriffe clever aufbaute und konsequent abschloss, verlor sich Altenbeken/Buke in sinnlosem Anrennen auf das gegnerische Gehäuse. „Angriffsmäßig haben wir völlig danebengelegen. Entweder wurde mit zu wenig Druck abgeschlossen oder vollkommen ziellos aufs Tor geworfen“, hatte Rauchschwalbe einen Grund ausgemacht, warum es im Bielefelder Vorort nicht zu einem Sieg reichte.
Ein weiterer war die dürftige Defensiv-Darbietung. Die 6:0-Formation wurde bereits nach wenigen Minuten zugunsten einer offensiveren Variante aufgegeben. Besserung sollte sich trotzdem nicht einstellen, obwohl das Eisenbahner-Team kurzzeitig zum 8:10 (20.) aufgeschlossen hatte. „Da bestand noch die leise Hoffnung, dass es doch besser laufen könnte. Als wir dann aber drei Tore in Reihe bekommen haben, war es vorbei mit der Herrlichkeit“, befand Rauchschwalbe. Über den Jahreswechsel gilt es nun, die Fehler zu analysieren, um die Begegnungen im Januar gegen Porta Westfalica (14. Januar) und in Bad Oeynhausen (22. Januar) sowie Hille (28. Januar) möglichst erfolgreich zu bestreiten.
Nicht mehr mit dabei ist dann Kreisläufer Tobias Sondermann, den es beruflich für drei Jahre in die USA zieht.
Altenbeken/Buke: Biskup – Schadomsky (6), D. Schäfers (4), Steinert (4), J. Schäfers (3), Flore (3/3), Michalowitz (2), Schubert (2), Krauß (1), Höxtermann, Sondermann, Tegethoff.
Westfalen-Blatt Paderborn vom 19.12.2011
Altenbeken (ma). Könnte sich Detlef Rauchschwalbe so etwas wünschen, dann wäre es: Konstanz. Denn Rauchschwalbe ist Handball-Trainer des Landesligisten HSG Altenbeken/Buke, der vor einer Woche beim 29:27-Sieg gegen den Spitzenreiter CVJM Rödinghausen brillierte, und nun beim 25:30 (10:14) beim TuS Brake eine rabenschwarzen Tag erwischte.
»Das war von A bis Z nichts. Beim Stand von 1:5 nach fünf Minuten hatten wir die Partie schon vermurkst«, gestand Rauchschwalbe ein. Seine Mannschaft lief nämlich in der Folge diesem Rückstand hinterher, ohne ihn noch einmal egalisieren zu können. Lediglich auf zwei Tore kamen die Gäste heran (8:10, 20.), um Brake dann gleich wieder davonziehen lassen zu müssen. »Ich habe früh gewechselt. Aber alle die auf das Feld kamen, haben sich dem schlechten Niveau angepasst. Die Deckung haben wir von anfänglich 3:2:1 auf 6:0, zu Beginn der zweiten Hälfte wieder auf offensiv und dann wieder auf defensiv umgestellt - alles ohne Erfolg«, sah sich der Trainer ohnmächtig der auf ihn zu kommenden Niederlage ausgesetzt. Die Gastgeber mussten nicht einmal überragend spielen, um Altenbeken/Buke in Schach zu halten, eine solide Leistung reichte, um stets vier bis sechs Tore vorne zu liegen und sicher zu gewinnen.
»Wir sind mit einem ganz anderen Ziel nach Brake gefahren. Die Stimmung war nach den Sieg über Rödinghausen sehr gut, da ist dieser Zusammenbruch noch unerklärlicher. Wir sind im Moment zumindest auswärts nicht in der Lage, konstant eine gleich gute Leistung abzurufen, wie uns das zuhause gelingt«, stellte der konsternierte Trainer fest. Der muss nun versuchen, seine Mannschaft, die im unteren Mittelfeld fest hängt, die nötigen Impulse zu geben, um die gewünschte Konstanz zu erreichen. Dabei hilft vielleicht Benedikt Goesmann mit. Er kehrt nämlich noch in diesem Jahr von seinem Auslandsaufenthalt zurück.
HSG: Biskup, A. Bertelt - Schadomsky (6), Flore (3), J. Schäfers (3), D. Schäfers (4), Steinert (4), Michalowitz (2), Schubert (2), Krauss (1), Höxtermann, Tegethoff, Bussen, Sondermann
