Rödinghausen eine Klasse besser

13.02.2012 07:02 von Sven Kirschnick

Neue Westfälische Bielefeld vom 13.02.12

TuS Brake – CVJM Rödinghausen 30:40 (10:18). Nachdem während der Woche Arne Schütforth und Louis Merschieve im Training zusammengeprallt waren und genäht werden mussten, führte Coach Andreas Köckeritz einen dünnen Kader in die Partie gegen den Spitzenreiter. „Außerdem waren Lucas Tiemann und Patrick Welge im Training verhindert, so dass wir wenig einstudieren konnten“, klagte der Braker Trainer. Nach dem 4:4 wurde schnell klar, dass diese „schlechten Vorzeichen“, wie Köckeritz es nannte, sich auswirken würden. Rödinghausen knackte die defensive Deckung der Gastgeber häufig genug, um sich auf 11:5 absetzen zu können. „Irgendwie fehlte der letzte Biss“, sagte Köckeritz, der es nach der Pause teilweise mit einer 3:3-Deckung versuchte. Brakes Coach musste einsehen: „Rödinghausens Trainer Max Rittersberger kann immer noch einen bringen, der die Situation löst.“ Auch wenn sich Brake im zweiten Durchgang stabilisierte, für einen Sieg kam das dezimierte Team nicht in Frage. Köckeritz: „Das ist gegen so einen Gegner auch kein Beinbruch.“ Brake: Knefelkamp/Kirschnick; J. Knefelkamp (7), Welge, Tiemann (je 2), Johannmeier (8/3), Lippert (9), Rolf, Heidbreder (je 1), Lange.

Westfalen-Blatt Bielefeld vom 13.02.12

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TuS Brake - CVJM Rödinghausen 30:40 (10:18). Die Braker konnten die Partie gegen den Spitzenreiter nur bis zum 5:5 offen gestalten. Danach setzte sich der favorisierte Gast mit einem Zwischenspurt auf 6:11 ab. »Das war praktisch schon die Entscheidung. Wir konnten nicht dagegen halten«, erklärte Coach Andreas Köckeritz. Im Angriff fiel seiner Sieben zu wenig ein und scheiterte im Zweifel an Keeper Benny Koch. Rödinghausen ließ dagegen kaum eine Chance aus. »In der Pause haben wir uns gesagt, dass wir nochmal vollen Einsatz zeigen. Das hat dann auch einigermaßen geklappt«, sagte Köckeritz.
Sein Team war nun ebenbürtig, konnte aber nicht aufholen. »Insgesamt hat zu viel nicht gestimmt. Wir hatten eine zu dünne Personaldecke, haben vier Siebenmeter verworfen und weder Abwehr noch Torwart konnten die zahlreichen Gegentreffer verhindern«, resümierte der am Saisonende scheidende Braker Coach.
Brake: D. Knefelkamp/Kirschnick - Lippert (10/1), Johannmeier (8/3), J. Knefelkamp (7), Welge (2), Rolf, Tiemann, Heidbreder (je 1), Lange.

Neue Westfälische Bünde vom 13.02.12

Bielefeld (fin). Der CVJM Rödinghausen bestätigte seine gute Leistung aus dem Spiel gegen EGB Bielefeld vor einer Woche. Vor rund 80 mitgereisten Fans fertigte das Team von Trainer Hartmut „Max“ Rittersberger in der Braker Sporthalle den dort heimischen TuS Brake 40:30 (18:10) ab. „Es war einfacher als gedacht“, befand Max Rittersberger nach dem in jeder Beziehung überzeugenden vierten Auswärtssieg, dem zehnten Sieg insgesamt. Der CVJM Rödinghausen gab ab der siebten Minute so richtig Gas. Aus einem 4:4-Gleichstand wurde laut Rittersberger „durch viele Tempogegenstöße“ ein vorentscheidendes 11:5 fabriziert.
Nach dem 18:10 zur Halbzeit spielte Rödinghausen seine Überlegenheit gegenüber dem TuS Brake weiter konsequent aus. Nach 21:15-Zwischenstand hieß es nach rund 45 Minuten 32:19 für den CVJM. Da tat sich schon ein großer Klassenunterschied auf. Rückraum-Ass Sascha Kampeter glänzte mit zehn Treffern bei elf Versuchen. Martin Glüer stand da mit acht Torerfolgen nicht viel nach, wie auch Tobias Hellmann. Hellmann traf viermal aus dem Feld, viermal sicher von der Siebenmetermarke. Mario Mylius komplettierte mit fünf Treffern die gute Offensivleistung des Gastes.
Trainer Rittersberger lobte zudem seine gesamte Abwehrreihe mit dem guten „Benny“ Koch im Tor. Dass nach der überdeutlichen Führung von 13 Treffern nicht mehr konsequent gedeckt wurde, sah Rittersberger seiner Abwehr nach der Partie nach. „Der Rest bis zum 40:32 war nur noch Scheibenschießen“, befand der CVJM-Trainer abschließend.
CVJM Rödinghausen: Koch, Clausing (ab 46. Minute); Aberle (1), Mylius (5), J. Hellmann (2), T. Hellmann (8/4), Stühmeyer (4), Glüer (8), Kampeter (10), Schlums (2), Meier, Tödtmann, Ziege.

Westfalen-Blatt Bünde vom 13.02.12

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Zum Wegschauen ist die Begegnung des CVJM Rödinghausen in Brake für Trainer Hartmut Rittersberger nicht gewesen. Foto: Sebastian Picht

Rödinghausen (gn). Krachen lassen hat es der CVJM Rödinghausen am Wochenende doppelt. Zunächst setzte sich der Spitzenreiter der Handball-Landesliga souverän mit 40:30 (18:10) beim TuS Brake durch. Anschließend stand eine interne Mannschaftsfeier auf dem Programm.
Vor allem die erste Halbzeit war es, die CVJM-Trainer Hartmut Rittersberger zufrieden stellte. »Da haben wir gezeigt, was wir wirklich können und den Grundstein zum Sieg gelegt«, lobte der Übungsleiter seine Schützlinge. Bis zum 4:4 konnten die Gäste noch mithalten. Doch anschließend zogen die Rödinghauser die Zügel deutlich an und machten klar, dass der Tabellensiebte keine Chance auf einen doppelten Punktgewinn hatte. Über ein 11:5 setzten sich die Gäste bis zum Pausenpfiff auf 18:10 ab. »Das war eine ganz starke Leistung mit einem starken Jan-Henrik Koch im Tor«, sagte der Übungsleiter.
Auch im zweiten Durchgang war ein deutlicher Unterschied zwischen den beiden Mannschaften zu erkennen. »Da war es ein Scheibenschießen«, berichtete Rittersberger. Zunächst knüpften die Rödinghauser da an, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Erst nach dem 31:19-Zwischenstand ließen es die Gäste etwas lockerer angehen, ohne jedoch in die Gefahr einer Niederlage zu kommen. »Da war die Messe gelesen, wir haben weiterhin unsere Tore erzielt und ich habe munter durchgewechselt«, sagte Rittersberger, der vor allem auch die Anfeuerung durch die etwa 70 mitgereisten Fans lobte, die die Rödinghauser über die gesamten 60 Minuten nach vorne peitschten. »Das war schon eine tolle Unterstützung«, sagte der Übungsleiter. Einzig die hohe Anzahl an Gegentoren störte Rittersberger an diesem Abend. »Das ist ein bisschen viel. Aber wenn man immer zwischen neun und zwölf Tore Vorsprung hat, lässt die Konzentration irgendwann auch etwas nach«, war der Coach nachsichtig.
CVJM Rödinghausen: Koch, Clausing - Aberle (1), Glüer (8), J. Hellmann (2), T. Hellmann (8/4), Tödtmann, Kampeter (10), Meier, Mylius (5), Schlums (2), Stühmeier (4), Ziege.

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